Museum für Fotografie in Berlin

Im Foyer des Museums habe ich in einer hinteren dunklen Ecke  diesen defekten Aufzug entdeckt. Da man ja im Museum normalerweise nicht fotografieren darf, aber der Aufzug außerhalb der Ausstellung lag, habe ich mir  von der  Aufsicht des  Museums die Erlaubnis zum Fotografieren geholt . Sie fragte mich, wieso ich einen Aufzug fotografiere. Ich zeigte  ihr das Foto auf dem Display . Sie war sehr überrascht über das Ergebnis und weihte ihre Kollegen ein.
Wieso in einem Museum der Fotografie, wo so viele Fotografen ein- und ausgehen, niemand
dieses Motiv zur Kenntnis genommen hat, ist mir ein Rätsel.


Das gelb-schwarz des Absperrbandes wiederholt sich in dem Ankündigungsplakat des Künstlers. Aus der Tiefe des Fahrstuhls scheint der Künstler auf dem Plakat mit dem Betrachter zu kommunizieren. Die verschiedenen Hinweise am Fahrstuhl lassen Raum zur freien Interpretation.


Ein Besuch dieses Museums lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur die Ausstellung von und über Helmut Newton ist ein Muss. Auch die anderen Exponate sind der Hammer und eine große Inspiration. Wer also in nächster Zeit nach Berlin fährt, sollte einen Besuch fest einplanen.

Manfred Funcke – Fotokreis Paderborn

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