Winter 2021

Winter 2021
Auch wenn dieser Winter bis jetzt zu warm war, was seit Samstag, 6.2.2021 passiert, ist für alle Kinder, die wegen des Lockdowns zu Hause verbringen ein wahrer Segen.
Aber nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Fotografen.
Seit Jahren wünschen wir uns ein Winterfotowetter. Nun ist es da.
Schwarz-Weiß-Fotos mit Farbtupfer, an jeder Ecke sind Motive zu sehen.
Schneeverwehungen die mit dem richtigen Lichteinfall aussehen wie weiße Dünenkämme.
Aber auch skurril wirkende, halb im Schnee versunkene Alltagsgegenstände sind lohnende Motive.

Ein kleiner Tipp am Rande:
Im Schnee immer überbelichten. Bei einer großen, hellen Fläche versucht die Kamera
mit einer Unterbelichtung gegenzusteuern.

Zu den Fotos von Ernst Hobscheidt

Zu den Fotos..

 

Schwarz-Weiß-Fotografie

 Unser Jahresthema 2021 ist die Schwarz-Weiß Fotografie.

Die ersten Fotos nach Erfindung der Fotografie wurden in SW aufgenommen.
In den 30er Jahren erfand dann der spätere KODAK Gründer den Farbfilm.

Da SW-Fotos bedeutend günstiger als Farbfotos waren, wurde weiterhin in SW fotografiert.
Erst als die Farbfotografie für Profis und Amateure erschwinglich wurde, nahm das SW-Fotografieren immer mehr ab.
Aber mit der Zeit entstand aus der normalen SW-Fotografie eine besondere Art der Fotografie. Es entstand eine Art Kunstrichtung und es ging fast zurück zum Malen.

SW-Aufnahmen können eine gewaltige Aussagekraft entwickeln. Sie leben vom Kontrast, von den Tonwerten und vom Minimalismus.

Dieser anspruchsvollen Fotografie widmen wir 2021 nun unser Jahresthema.
Die meisten von uns haben einschlägige Erfahrungen in der SW-Fotografie, so dass wir schon sehr gespannt auf die Ergebnisse sein können.

 Fotos:
Manfred Funcke, Ernst Hobscheidt

Hier geht es zu den Fotos

 

 

 

 

 

 

 

Sonderthemen

Hier zeigen wir Fotografien zu unseren Sonderthemen, die über das gesamte Jahr laufen.
Die Mitglieder und Gäste zeigen pro Monat ein Foto zum Sonderthema.

 


Technik


Architektur-Details


Makro


Schwarz-Weiß


 

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Unsere Aktionen

Gemeinsam zu fotografieren ist immer wieder ein Highlight für Fotokreis Paderborn.
Hier präsentieren wir unsere fotografischen Ergebnisse.

 


Waldleuchten in Bad Lippspringe

Das Gelände der Gartenschau Bad Lippspringe wurde im August 2021 während des Sparkassen-Waldleuchtens  in einen romantischen Zauberwald verwandelt.. Hier konnten wir  20 beeindruckende Lichtinstallationen und eine 3 D Video-Show fotografieren.

 

Eichhörnchen im Rombergpark Dortmund

Am 30.09.21 haben wir im Rombergpark Dortmund Eichhörnchen fotografiert. An einigen Stellen nähern sich die Eichhörnchen , wenn man sie  mit Nüssen anlockt, bis auf wenige Zentimeter und sind dann ideale Fotomotive.  Das Fotografieren in der Natur hat sehr viel Spaß gemacht und so reifte schnell der Entschluss, im nächsten Jahr erneut zum Rombergpark zu kommen.

 

Schäfermeier Mühle

Die Schäfermeier Mühle von 1819 ist ein technisches Mühlenmuseum in Salzkotten-Verne. Herr Schimming vom Förderverein für historische Bauten und Bauwerke Salzkotten e,V. ermöglichte es uns bei einer exklusiven Führung in aller Ruhe die Technik der lange vergangenen Zeit abzulichten. Einen Teil der Maschinen konnten wir auch in Betrieb  bewundern. Mit großem Interesse haben wir  die teilweise über 200 Jahre alte Technik bestaunt. Mit welcher Präzision und Ideenreichtum die Maschinen  mit den damaligen technischen Möglichkeiten  gebaut  wurden kann man nur bewundern.

 

Fotoreise nach München

Bei einer mehrtägigen Fotoreise in die bayerische Landeshauptstadt haben wir nicht nur die fotografischen Hotspots abgelichtet, sondern insbesondere auch versucht Motive zu finden, die einem nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen. Überall in München sind diese Motive zu finden. Stationen der U-Bahn, Kirchen , markante Gebäude (BMW oder ADAC) und Museen bieten sich hier an. Am Ende eines jeden Tages war es uns auch ganz wichtig, bei einem gemütlichen Beisammensein in einer der vielen urigen Gastwirtschaften den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und über eventuell aufgetretene fotografische Probleme  zu diskutieren.

München – ausgewählte Fotos einer besonderen Stadt

München ist eine Stadt mit vielen Gesichtern.
Auf dieser Seite zeige ich ausgewählte Fotos von München.
Fotos die besonders in ihrer Bearbeitung, Perspektive oder auch in ihrer Message sind.

Den Anfang macht Part one, Fotos die mit ihrer Grafik, Farbgebung oder ihrer Perspektive überzeugen.



 

Urwald Sababurg Herbst 2019

Der Urwald Sababurg, auch als Urwald im Reinhardwald bekannt, liegt 25 km von Kassel in der Nähe des kleinen Ortes Beberbach und umfasst ca. 92 Hektar.

Der Urwald Sababurg ist kein Urwald im herkömmlichen Sinn. Durch Unterschutzstellung seit mehr als 100 Jahren und sich weitestgehend selbst überlassen,  konnte sich die Vegetation frei entfalten.

Der Urwald war ursprünglich ein Hütewald und diente als Weide für Schweine und andere Haustiere. Durch die Beweidung entstanden lichte Wälder, in denen sich knorrige Eichen und mehrstämmige Buchen gut entwickeln konnten.

Einige Bäume sind bis zu 800 Jahre alt und ein Naturdenkmal.

Es gibt im Urwald Sababurg 3 Rundwanderwege mit einer Länge von 1,2,  2,5 und 4 km. Nach gut einer halben Stunde ist man auf dem kürzesten Rundwanderweg wieder am Ausgangspunkt.

Fotografen, die man hier sehr oft antrifft, die teilweise sogar aus dem Ausland anreisen, sollten jedoch deutlich mehr Zeit einplanen.

Bei unserer Fototour im Oktober 2019 waren wir auf dem 4 km langen Rundwanderweg über 5 Stunden unterwegs.

Eine Fototour zum Sababurg Urwald ist zu jeder Jahreszeit ein fotografisches Highlight.

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Text: Horst Dreismann

Garmisch Partenkirchen


Nachdem wir vom Fotokreis Paderborn uns auf 
München für unsere Fotoreise geeinigt hatten, stellte sich mir als Naturliebhaber die brennende Frage, wie weit sind denn die Alpen von München entfernt? Die Antwort war höchst erfreulich: 1 Stunde und 15 Minuten oder anders gesagt 5 €.
Nämlich mit dem Flixbus.
Der ZOB (Zentrale Omnibus Bahnhof) in 
München, von wo aus die Flixbusse losfahren, ist sehr übersichtlich und liegt nahe dem Hauptbahnhof und damit auch ganz nah bei unserem Hotel.
Große LED Displays zeigen vor den einzelnen Parkbuchten die Endziele der verschiedenen Flixbusse.
Pünktlich um 7.30 Uhr fuhr der Bus in Richtung Innsbruck los. Dank Platzreservierung gab es keinen Stress. Der Bus war bequem und gut ausgestattet. Neben jedem Sitz gab es zum Beispiel eine Steckdose zum Aufladen der Handys, sehr praktisch. Auf der gesamten Fahrt stand außerdem passwortfreies Wlan zur Verfügung.
Mit der aufgehenden Sonne geht es nach Garmisch Partenkirchen.
Der Wetterbericht hatte für diesen Tag nichts Gutes zu vermelden.” Dichte Bewölkung” und “Vormittags Nebel” hieß es immer wieder. Wenigstens kein Regen.
Je weiter wir uns von München entfernten, desto nebliger wurde es.
Wenn es so bleibt,  werde ich die
Zugspitze heute wohl nicht zu Gesicht bekommen, Mist. Meinen blau-weißen Fotoplan muss ich wohl ändern. Dann nutze ich mal die verbleibende 3/4 Stunde, um in mich zu gehen und einen “Nebelplan” zu entwerfen.
Alles wieder auf null, wir erreichen gleich Garmisch Partenkirchen, und entgegen aller Wetterprognosen scheint die Sonne bei einer leichten Bewölkung. Top!
Die 
Zugspitze liegt halb verdeckt in den Wolken, was ihr etwas Dramatisches verleiht. Ein gewaltiges Bergmassiv, die Felswände wachsen steil in den Himmel.
Mein Top Ziel ist heute der Eibsee, der  ein wunderschönes Naturerlebnis sein soll. Mit dem Eibseebus fahre ich von der Tourist-Info bis zur Endstation. Von dort geht der Rundweg um den Eibsee los. Hier befindet sich auch die Seilbahn zur Zugspitze. Nein, heute gibt es keine Zugspitzbesichtigung. Ich brenne darauf, den Eibsee zu sehen. Mittlerweile ist es 9.55 Uhr, die Zeit rennt. Nach ein paar Minuten durch urwüchsigen Wald offenbart sich mir der erste Blick auf den See.
Jetzt verstehe ich, weshalb der Eibsee in den Internetforen „German caribbean sea“ oder „bayerische Malediven“ genannt wird.

Kristallklares Wasser und der See leuchtet in den schönsten grünen und blauen Farben. Ab Mittag ließ die Intensität der Faben dann nach.
Ich habe mich dafür entschieden, gegen den Uhrzeigersinn um den See zu gehen.
Auf dieser Seite gibt es malerische Ufer und Buchten, und ich habe immer die Zugspitze im Blick. Fotoherz was willst du mehr.
Nach der Rückfahrt nach Garmisch Partenkirchen hatte ich noch etwas Zeit, um den Ort zu erkunden. Ich habe mich für die Ludwigstraße entschieden. Sie ist bekannt für ihre reichhaltigen Fassadengemälde, den berühmten Lüftlmalereien.
Pünktlich um 18.00 Uhr war ich wieder in München.
Mein Fazit: Ein super Tag in der Natur und an der frischen Luft.
Das nächste Mal vielleicht mit E-Mountainbike die Umgebung erkunden?

 

Mein Tipp:
Den frühesten Bus nehmen.
Einen späten Bus, so gegen 18.00 Uhr-18.30 Uhr zurück.
Genügend Zeit einplanen.
Fotoausrüstung:
Weitwinkel und Tele-Objektiv
Pol- und Grauverlaufsfilter
Stativ und Fernauslöser
Ab Mittag dann noch in die Partnachklamm oder nach  Garmisch Partenkirchen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Betrachten meiner Fotos
Hier erfahrt ihr alles über Garmisch Partenkirchen, oder in Kurzform: gapa
www.gapa.de

Zu den Fotos , hier klicken

 

 

Fotoreise nach München.

Unsere zweite Fotoreise in diesem Jahr führte nach München.
Hofbräuhaus, Frauenkirche, Stachus, Friedensengel und auch der Englische Garten bieten eine fast unerschöpfliche Anzahl von Fotomotiven. Ob Architektur-, Sport- oder Streetfotografie, hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. 
Im Umfeld von München sind auch viele Spots der Naturfotografie einfach zu erreichen.
Da wir diese Reise mit dem ICE und Platzreservierung bereits vor Monaten gebucht hatten, haben Hin- und Rückfahrt wunderbar geklappt.
Unser Hotel lag strategisch günstig in der Nähe vom Hauptbahnhof. Von hier aus fuhren die S- und U-Bahnen, Trams und Busse in alle Richtungen. Ausgerüstet mit einem 3-Tages-Ticket der MVG, das für alle Verkehrsmittel gültig ist, konnten wir unsere vorher ausgesuchten Fotospots problemlos erreichen.
Um einen ersten Eindruck von München zu bekommen, machten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing-Doppeldeckerbus.
Bei dieser Tour lernt man die weitläufige Stadt am besten kennen.
Mit dem Ziel nicht nur die üblichen Fotomotive abzulichten, sondern auch Motive zu suchen und im Bild festzuhalten, die manchem Besucher der Stadt entgehen, durchstreiften die 10 Fotografen/innen die Stadt. Der ZOB (zentraler Omnibusbahnhof), Ausgangspunkt der Flixbusse, liegt gegenüber dem Hauptbahnhof und ist auch ein lohnendes Fotomotiv. Von hier aus ist z.B. Garmisch-Partenkirchen am Fuß der Zugspitze für 5 Euro in knapp einer Stunde zu erreichen.
Abends haben wir in einem der zahlreichen traditionellen Gasthäuser in entspannter Atmosphäre bei gutem bayerischem Essen und Bier den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren lassen. Unsere fototechnischen Eindrücke und die Pläne für den nächsten Tag wurden besprochen.
München ist sicherlich eine zweite Reise wert, denn wir haben nur einen kleinen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten fotografieren können.
Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite viel Vergnügen beim Betrachten der Fotos.
Es werden in nächster Zeit immer wieder Fotos hinzugefügt.

Text und Bilder von Manfred Funcke

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Quax-Hangartage 2019

Gate 2019 / Hangartage am Flughafen Paderborn-Lippstadt

Die Gate entwickelt sich immer mehr zu einem Top-Multi-Event.
Wirtschaftsschau, Reisemesse, Familienevent oder die Hangertage mit Flugzeugschau; hier wird für jeden Geschmack etwas geboten.
Wir, vom Fotokreis-Paderborn, haben uns diesmal aber auf die Flugzeuge konzentriert und schauten am Ende des Tages noch bei der Feuerwehrpräsentation vorbei.
Die Flugzeuge, die hier am Boden und in der Luft gezeigt wurden, waren sehr beeindruckend. Es gab Düsenjets, Wasserflugzeuge, Doppeldecker, Hochdecker und ab und zu die Live-Show auf dem Rollfeld, wenn die Airbusse in Richtung Süden starteten. Weil jeder Besucher an die historischen Maschinen nah heran kam und sie auch berühren durfte, war es natürlich verlockend, auch kleine Details wie Splinte, Verriegelungen, Motorenteile oder Flügelstreben zu fotografieren.
Kurz gesagt, hier war für jeden Fotogeschmack etwas dabei. Mich fesselt die Luft- und Raumfahrt seid meiner frühen Kindheit. Einschneidende Erlebnisse waren hier die Mondlandung am 16. Juli 1969 und mein Weihnachtsgeschenk 1967, ein Model der Boeing 727.
Aber zurück zu den Hangartagen 2019. Eine Beschreibung der Flugzeugtypen, die zu sehen waren, würde hier zu weit führen, aber die Quax-Flieger haben auf ihrer Homepage eine sehr schöne Übersicht mit Beschreibung.

http://www.quax-flieger.de/flugzeuge/

Sehr beliebte Fotomotive waren die chromglänzenden Cessna 195 Businessliner und die Beechcraft BE50 Twin Bonanza.
Das weniger spektakuläre Teil an einem Flugzeug ist das Fahrgestell mit seinen Reifen. Es wird in den meisten Fällen beim Fliegen eingeklappt und ist beim Betrachten eines Flugzeuges im Flug nicht zu sehen. Bei Flugzeugen mit festem Fahrwerk ist es aber teilweise aerodynamisch schön verkleidet. Ein Flugzeug wurde halt nur aus einem  Grund gebaut – um zu fliegen und nicht um zu fahren. Bei Menschen sagt man schon einmal, der ist abgehoben, der hat einen Höhenflug, der braucht mal wieder Bodenkontakt.
Genauso ist es beim Fliegen – wie Ikarus der Sonne entgegen und nur die Sterne sind die Grenze. Die Welt unter einem mit ihren Problemen erscheint so unwichtig und überbewertet.
Möchte man aber nicht an der Sonne verbrennen oder mit diesem Hochgefühl untergehen, braucht man diese „unschönen Dinge“ wie das Fahrgestell mit seinen Reifen. So ist es auch im Leben eines „Nichtpiloten“, die unschön erscheinenden Dinge sind oftmals die, die einen am Leben erhalten und erden. Wenn ihr also das nächste Mal bewundernd einem Flugzeug hinterherseht, denkt auch mal an das Fahrgestell mit seinen Reifen.
Ich hatte beim Hangertag die Möglichkeit, einigen Piloten Fragen zu stellen, und zwar diese: Welches Gefühl haben Sie beim Fliegen, haben Sie Augen für die Natur da unten, betrachten Sie das Fliegen nur technisch oder auch emotional?“
Ein Pilot der Fouga Magister, ein zweisitziger Jet, erklärte, dass die Konzentration immer auf einem hohen Level zu halten ist und daher nicht viel nach unten geschaut wird. Da die Fouga Magister ein sehr flacher Jet ist, konnte ich mich ins Cockpit beugen und war überrascht, wie klein die Fenster waren – hier sieht man nicht viel.
Das Brummen des Auspuffs an der rechten Seite, das satte Geräusch des Sternmotors, das flatternde Geräusch der Fliegerjacke und die Brise Wind im Gesicht… Ja, es gibt die Momente, bei denen man nach unten schaut und trotz der Flughöhe viele Details erkennt. Es gibt das Gefühl, das andere vielleicht Freiheit nennen, aber genauso gut Fliegen heißen könnte (aus dem Gespräch mit einem Doppeldeckerpilot).
Wieder am Boden muss ein Flugzeug durchgecheckt werden. Ein Oldtimer Doppeldecker mit seinem Sternmotor verliert gern Öl, das dann schillernd wie ein Regenbogen in der Pfütze leuchtet.
Apropos, die Lieder von Reinhard Mey sind mehr als ein eijeijei zwischen den Strophen. Wer bewusst einen Flugplatz besucht und beobachtet, wird das Lied “Über den Wolken” mit ganz anderen Ohren hören. Auch und gerade das Lied „Alleinflug“ von Reinhard Mey kann wohl jeder Pilot nachempfinden.
Mit diesen Empfindungen am Hangertag zu fotografieren, war ein tolles Erlebnis.
Die Kamera hält aber nur fest, was wir bereit sind zu beobachten.
Der Doppeldecker hebt wieder ab zum nächsten Rundflug und wird immer kleiner. Meine Augen haben fast jenen winzigen Punkt verloren, meine Kamera surrt…
…ich wär gern mit geflogen.

Manfred Funcke
Leider kein Pilot, aber mit ganzem Herzen Fotograf.

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Fotografie Sonderthema 2019 – Fenster, Türen und Treppen

Unser neues Sonderthema 2019 für alle aktiven Fotografinnen und Fotografen vom Fotokreis Paderborn.

Treppen, Türen und Fenster
dieses Sonderthema für 2019 gehört eigentlich dem Genre Architekturfotografie an, denn Architekturfotografie ist die Abbildung von Bauwerken von außen oder von innen, als ganzes oder als Detail.

Treppen
Da Treppen einer baulichen Norm, nämlich der DIN 18065, unterliegen, ist die Anordnung bei neuzeitlichen Treppen immer exakt vorgegeben.
Eine frühe Formel zur Berechnung von Stufen, A+2xs=65 cm, ist ähnlich heute noch gültig. Die DIN 18065 nennt ein Schrittmaß von  560-650 mm. Diese Exaktheit spielt der Fotografie in die Karten. Exakte Formen, Schatten und Anordnungen sind die Folge.
Schon Leonardo da Vinci gestaltete eine Treppe – die berühmte Doppelwendeltreppe im Schloss Chambord. Ob Wendeltreppe oder ausladene Palasttreppen, wir sind gespannt auf außergewöhnliche Fotos.

 

Türen
Eine Tür ist der erste Kontakt mit einem Haus. Dementsprechend aufwändig und künstlerisch werden Haustüren oft gestaltet.
Türen haben aber auch eine besondere psychische Ausstrahlung. Es gibt Redewendungen wie “jemandem die Tür öffnen”, “mit der Tür ins Haus fallen” oder auch “die Tür zum Erfolg”. Bei einem tiefgreifenden Termin, wie zum Beispiel einem Bewerbungsgespräch
oder auch beim ersten Besuch seiner Angebeteten, hat der Protagonist häufig Zeit, die Tür zu begutachten, weil er sich nicht traut anzuklopfen.
Dementsprechend werden bei diesem Thema wohl die meisten Motive zu finden sein.
Wir freuen uns auf interessante Interpretationen.

 

Fenster
Fenster fluten einen Raum mit Licht und dienen dem Luftaustausch. Fenster ermöglichen einen Blick nach außen.
Ein Einblick von außen wird mit Gardinen, Vorhängen oder Fensterläden verhindert.
Aber Fenster werden auch symbolisch genutzt. Da ist zum Beispiel der Adventskalender mit 24 Fenstern (Törchen) oder auch der Spruch
“Man solle sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen”. Fenster bieten in der Fotografie das Spiel mit Farbe, Formen und Freifläche.
Weil sich Fenster oft in oberen Etagen befinden, heißt es hierbei, stürzende Linien zu verhindern.

Also die Möglichkeiten für schöne Fotos zu diesen drei Kategorien sind grenzenlos…

Bericht: Manfred Funcke


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