Der Wald in seiner Vielfalt

Der Wald in seiner Vielfalt

Ein gesunder Wald ermöglicht ein vielschichtiges Zusammenleben von Tieren und Pflanzen.Alte Bäume und intakte Bachläufe garantieren eine Vielfalt an Lebensformen.
Der Wald ist ein Eldorado für Naturfotografen.

Ob Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien oder Insekten, im Wald ist richtig was los.
Aber auch das, was einen Wald erst zu einem Wald werden lässt, nämlich der Baum, hat es in sich. Zauberhafte Lichtungen, Majestätische Bäume, Rindenstrukturen oder Wurzelwerk.
Der Wald bietet Motive ohne Ende. Mutter Natur war hier ein kreatives Kunstwerk geschaffen.
Um die Schönheit, aber auch die Empfindlichkeit des Waldes zu zeigen, haben wir unser Jahresthema 2021 unter den Arbeitstitel “Der Wald in seiner Vielfalt” gestellt.
Wir hoffen, dass unsere Teilnehmer im Laufe des Jahres ausdrucksstarke Fotos erstellen können.

Zu den Fotos

Winter 2021

Winter 2021
Auch wenn dieser Winter bis jetzt zu warm war, was seit Samstag, 6.2.2021 passiert, ist für alle Kinder, die wegen des Lockdowns zu Hause verbringen ein wahrer Segen.
Aber nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Fotografen.
Seit Jahren wünschen wir uns ein Winterfotowetter. Nun ist es da.
Schwarz-Weiß-Fotos mit Farbtupfer, an jeder Ecke sind Motive zu sehen.
Schneeverwehungen die mit dem richtigen Lichteinfall aussehen wie weiße Dünenkämme.
Aber auch skurril wirkende, halb im Schnee versunkene Alltagsgegenstände sind lohnende Motive.

Ein kleiner Tipp am Rande:
Im Schnee immer überbelichten. Bei einer großen, hellen Fläche versucht die Kamera
mit einer Unterbelichtung gegenzusteuern.

Zu den Fotos von Ernst Hobscheidt

Zu den Fotos..

 

Montgolfiade – 50 Minuten, die Reportage

Über 50 Heißluftballons nahmen an diesem Massenstart auf dem Flughafengelände Paderborn teil. Ich durfte dieses Spektakel fotografisch begleiten und eins vorab, es war gigantisch.
Eine lange Schlange an Fahrzeugen mit den Anhängern der teilnehmenden Balloncrews stauten sich am Eingangstor zum Flughafengelände. Nach den Formalitäten und der Ausweiskontrolle ging es zu den ausgewiesenen Plätzen parallel zur Startbahn.
Das Wetter war ideal, kein Gedanke an einen Abbruch.
Nachdem die letzte Linienmaschine gestartet war, begannen alle mit dem Auspacken der Ballons. Die Ballonhüllen wurden nach Windrichtung ausgerollt und die Körbe mit ihren Brennern vorbereitet.  Immer wieder machte ich Aufnahmen von den farbigen Ballonhüllen, von Brennerdetails und den emsigen Crews. Hier und da heulten schon die ersten Gebläse zum Aufblasen der schlaffen Hüllen während am letzten Wagen noch die Hüllen ausgerollt wurden.
Ich musste schnell fotografieren und mich nicht zu lange an einem Motiv aufhalten.
Mein Gang durch die verschiedenen Crews glich einem Gang durch nie enden wollenden Motive.
Vor und hinter mir lag jetzt eine bunte Fläche an Ballonhüllen, die hier und

da schon ihre aufgeblähten Formen annahmen. Aus der Ferne hörte ich das erste Brüllen eines Brenners, dem immer mehr Brenner zu antworten schienen.
Flammen schossen empor und aus der Menge richtete sich der erste Ballon mit leuchtenden Farben auf. Die Ballons waren gigantisch und ein Blick in die leuchtende Hülle war kein Vergleich zu dem, wie ich die Ballons sonst nur vom Himmel her kannte.
Dann ging es Schlag auf Schlag, immer mehr Hüllen richteten sich auf und zeigten protzend
ihre Werbebotschaften. Die immer größer werdenden Hüllen rissen an den Seilen mit denen sie und die Körbe verbunden waren als könnten sie es nicht mehr erwarten, in den morgendlichen Himmel zu entschwinden. Plötzlich löste sich der erste  Ballon aus der Menge und schwebte mit immer wiederkehrenden Feuerschüben in die Höhe.
Als hätten alle auf dieses Zeichen gewartet, folgten immer mehr Ballons diesem Beispiel.
Dann war der Platz am Boden  leer, die Fahrzeuge hatten das Gelände geräumt und folgten den Ballons.
Das ganze Spektakel dauerte nur 50 Minuten.


Text und Fotos:  Manfred Funcke
Zu den Fotos

 

Schwarz-Weiß-Fotografie

 Unser Jahresthema 2021 ist die Schwarz-Weiß Fotografie.

Die ersten Fotos nach Erfindung der Fotografie wurden in SW aufgenommen.
In den 30er Jahren erfand dann der spätere KODAK Gründer den Farbfilm.

Da SW-Fotos bedeutend günstiger als Farbfotos waren, wurde weiterhin in SW fotografiert.
Erst als die Farbfotografie für Profis und Amateure erschwinglich wurde, nahm das SW-Fotografieren immer mehr ab.
Aber mit der Zeit entstand aus der normalen SW-Fotografie eine besondere Art der Fotografie. Es entstand eine Art Kunstrichtung und es ging fast zurück zum Malen.

SW-Aufnahmen können eine gewaltige Aussagekraft entwickeln. Sie leben vom Kontrast, von den Tonwerten und vom Minimalismus.
Dieser anspruchsvollen Fotografie widmen wir 2021 nun unser Jahresthema.
Die meisten von uns haben einschlägige Erfahrungen in der SW-Fotografie, so dass wir schon sehr gespannt auf die Ergebnisse sein können.

 Fotos:
Manfred Funcke, Ernst Hobscheidt

Hier geht es zu den Fotos