Winter 2021

Winter 2021
Auch wenn dieser Winter bis jetzt zu warm war, was seit Samstag, 6.2.2021 passiert, ist für alle Kinder, die wegen des Lockdowns zu Hause verbringen ein wahrer Segen.
Aber nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Fotografen.
Seit Jahren wünschen wir uns ein Winterfotowetter. Nun ist es da.
Schwarz-Weiß-Fotos mit Farbtupfer, an jeder Ecke sind Motive zu sehen.
Schneeverwehungen die mit dem richtigen Lichteinfall aussehen wie weiße Dünenkämme.
Aber auch skurril wirkende, halb im Schnee versunkene Alltagsgegenstände sind lohnende Motive.

Ein kleiner Tipp am Rande:
Im Schnee immer überbelichten. Bei einer großen, hellen Fläche versucht die Kamera
mit einer Unterbelichtung gegenzusteuern.

Zu den Fotos von Ernst Hobscheidt

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Architektur – Details

Mit den Architekturdetails beschäftigen wir uns in unserem zweiten Jahresthema 2021 das parallel zum Thema Makrofotografie-Allgemein läuft.
Das Fotografieren umfasst alle Ausschnitte einer Gesamtarchitektur.
Diese sollten natürlich interessant fotografiert sein. Idealerweise orientiert man sich hier
an Fluchtlinien, Kontrasten, Formen und Farben. Es entstehen so fast immer grafisch anmutende Fotos, die sich an die Gestaltungsregeln der Fotografie halten.


Text: Manfred Funcke  Fotos: Karl-Heinz Trachternach, Ernst Hobscheidt

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Makrofotografie – Allgemein

Bei dem Begriff Makrofotografie wird jeder gleich an große Libellenaugen, riesige Spinnen oder an die Details bunter Schmetterlinge denken. Der Insektenmakrofotografie haben wir im letzten Jahr unsere Aufmerksamkeit gewidmet und hierbei sehr viel über Technik und Tierverhalten gelernt. Fototechnisch bewegen wir uns bei der Makrofotografie in einem Abbildungsmaßstab von 1:1 aber auch 1:2. Ein Motiv wird in der Makrofotografie in der Regel mindestens Formatfüllend abgebildet. Aber Makrofotografie ist noch viel mehr als nur Insektenfotografie.
Denken wir nur an technische Makros, ob von einem Blick in das Innere einer Taschenuhr mit ihren vielen kleinen Zahnrädern, oder an die Struktur von Pilzlamellen, an wie Edelsteine anmutende Zuckerkörner oder aber auch an die Symmetrie einer Feilenoberfläche.
Wichtig bei all diesen Motiven ist natürlich das Licht, ohne das es keinen Schatten oder keine Farbe geben würde.
Dieser neuen kreativen Aufgabe möchten wir uns mit diesem Jahresthema stellen und hoffen im Laufe des Jahres 2021 an dieser kreativen Aufgabe zu wachsen.

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Bericht: Manfred Funcke    Foto: Karl-Heinz Trachternach

Montgolfiade – 50 Minuten, die Reportage

Über 50 Heißluftballons nahmen an diesem Massenstart auf dem Flughafengelände Paderborn teil. Ich durfte dieses Spektakel fotografisch begleiten und eins vorab, es war gigantisch.
Eine lange Schlange an Fahrzeugen mit den Anhängern der teilnehmenden Balloncrews stauten sich am Eingangstor zum Flughafengelände. Nach den Formalitäten und der Ausweiskontrolle ging es zu den ausgewiesenen Plätzen parallel zur Startbahn.
Das Wetter war ideal, kein Gedanke an einen Abbruch.
Nachdem die letzte Linienmaschine gestartet war, begannen alle mit dem Auspacken der Ballons. Die Ballonhüllen wurden nach Windrichtung ausgerollt und die Körbe mit ihren Brennern vorbereitet.  Immer wieder machte ich Aufnahmen von den farbigen Ballonhüllen, von Brennerdetails und den emsigen Crews. Hier und da heulten schon die ersten Gebläse zum Aufblasen der schlaffen Hüllen während am letzten Wagen noch die Hüllen ausgerollt wurden.
Ich musste schnell fotografieren und mich nicht zu lange an einem Motiv aufhalten.
Mein Gang durch die verschiedenen Crews glich einem Gang durch nie enden wollenden Motive.
Vor und hinter mir lag jetzt eine bunte Fläche an Ballonhüllen, die hier und

da schon ihre aufgeblähten Formen annahmen. Aus der Ferne hörte ich das erste Brüllen eines Brenners, dem immer mehr Brenner zu antworten schienen.
Flammen schossen empor und aus der Menge richtete sich der erste Ballon mit leuchtenden Farben auf. Die Ballons waren gigantisch und ein Blick in die leuchtende Hülle war kein Vergleich zu dem, wie ich die Ballons sonst nur vom Himmel her kannte.
Dann ging es Schlag auf Schlag, immer mehr Hüllen richteten sich auf und zeigten protzend
ihre Werbebotschaften. Die immer größer werdenden Hüllen rissen an den Seilen mit denen sie und die Körbe verbunden waren als könnten sie es nicht mehr erwarten, in den morgendlichen Himmel zu entschwinden. Plötzlich löste sich der erste  Ballon aus der Menge und schwebte mit immer wiederkehrenden Feuerschüben in die Höhe.
Als hätten alle auf dieses Zeichen gewartet, folgten immer mehr Ballons diesem Beispiel.
Dann war der Platz am Boden  leer, die Fahrzeuge hatten das Gelände geräumt und folgten den Ballons.
Das ganze Spektakel dauerte nur 50 Minuten.


Text und Fotos:  Manfred Funcke
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Schwarz-Weiß-Fotografie

 Unser Jahresthema 2021 ist die Schwarz-Weiß Fotografie.

Die ersten Fotos nach Erfindung der Fotografie wurden in SW aufgenommen.
In den 30er Jahren erfand dann der spätere KODAK Gründer den Farbfilm.

Da SW-Fotos bedeutend günstiger als Farbfotos waren, wurde weiterhin in SW fotografiert.
Erst als die Farbfotografie für Profis und Amateure erschwinglich wurde, nahm das SW-Fotografieren immer mehr ab.
Aber mit der Zeit entstand aus der normalen SW-Fotografie eine besondere Art der Fotografie. Es entstand eine Art Kunstrichtung und es ging fast zurück zum Malen.

SW-Aufnahmen können eine gewaltige Aussagekraft entwickeln. Sie leben vom Kontrast, von den Tonwerten und vom Minimalismus.

Dieser anspruchsvollen Fotografie widmen wir 2021 nun unser Jahresthema.
Die meisten von uns haben einschlägige Erfahrungen in der SW-Fotografie, so dass wir schon sehr gespannt auf die Ergebnisse sein können.

 Fotos:
Manfred Funcke, Ernst Hobscheidt

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