SchlossLeuchten – Schloss Neuhaus 2019

Am Wochenende vom 04. – 05.10.2019 konnten die Besucher aus Anlass des 25. SchlossSommer ein spektakuläres noch nie dagewesenes Highlight sehen. Gezeigt wurde ein “SchlossLeuchten” mit Hilfe eines Vidiomappings. Das Schloss erstrahlte zur schönstens und größten Leinwand in unserer Region.  Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Feuershow. Auch der Schlosspark war eine faszinierende Lichtinstallation.

Einige Fotos möchte ich Ihnen auf meiner Seite zeigen.

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Ziegeleimuseum Lage

Im Jahre 1909 gründeten Gustav Beermann und der Bauunternehmer Friedrich Bobe eine Ziegelei in Lage. Sie investierten gemeinsam in den Bau eines Ringofens. Die Ziegelei blieb aber ein Familienbetrieb, den Anfang der 1960er Jahre die Söhne Friedel und Erich Beermann übernahmen. 1979 stellte die Ziegelei den Betrieb ein und ist heute ein Museum. Auf dem ganzen Gelände werden diverse Führungen und Workshops angeboten. Bei Fahrten mit der ehemaligen Feldbahn, die die Loren mit dem Lehm zog, kann der Besucher die Größe des alten Abbaugebietes sehen.

Einige Fotografen vom Fotokreis-Paderborn  haben am 21.09.2019 im Ziegeleimuseum Lage fotografiert.
Diese Fotos möchten wir Ihnen auf unserer Seite zeigen.

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Lunapark Paderborn 2019

In diesem Jahr feierte Paderborn vom 11. – 26. Mai “100 Jahre Lunapark”. Anlässlich des Jubiläums dieser Frühjahrskirmes gab es dieses Mal eine XXL-Ausgabe auf dem gesamten Maspernplatz. Neben aktuellen Fahrgeschäften gab es auch viele alte Karussells.  Besondere Attraktionen waren eine 50 m lange Riesenrutsche und ein 50 m hohes Riesenrad.
Die “Geschwister Weisheit” zeigten Zahnkraftakrobatik in 40 m Höhe auf dem Drahtseil u.a. eine Motorradpyramide mit 4 Artisten an und unter einer Maschine. Zum Abschluss gab es ein spektakuläres Musikfeuerwerk.


Der Fotokreis-Paderborn hat mit seinen Mitgliedern einige Höhepunkte von dieser Kirmes fotografisch festgehalten.

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Wakeboard European Championship 2019

In diesem Jahr fand vom 12. – 15. September in Beckum am Tuttenbrocksee die Wakeboard European & African Championships 2019 statt.

160 Sportler aus 20 Nationen trafen sich erstmals wieder nach 13 Jahren zur EM in Deutschland an der Freizeitanlage „Twin Cable“.

Der Sportler steht beim Wakeboarding -durch Fußschlaufen gesichert- auf einem 150 cm langen und 50 cm breiten Brett. Gezogen wird er von einer Seilbahn. Durch eine spezielle Technik übt der Sportler gezielt Druck auf das Wakeboard aus, um so durch die Heckwelle mit dem Zug der Seilbahn sich in die Luft katapultieren zu lassen. Es stehen aber auch Sprungschanzen zur Verfügung. Es ist eine rasante Wassersportart, bei der die Akteure meterhohe Sprünge und Loopings vorführen.

Folgende Voraussetzungen braucht man für das Wakeboarding: Ein wenig Snowboarding, eine Prise Surfen und eine Handvoll Wasserski.

Fotografen konnten sich überall aufhalten, um so eindrucksvolle Motive einzufangen.

Die Fotografen Horst Dreismann, Ernst Hobscheidt und Torsten Prütz zeigen Ihnen einige Motive von diesem Event.

Wir wünschen viel Spaß bei der Betrachtung.

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OWL Challenge 2019 Paderborn

Auch im Jahr 2019 startete in der 17. Auflage das Reitturnier mit einem neuen Namen. Aus Paderborner Challenge wurde OWL Challenge. Dieses Reitsportevent ist weit über Paderborns Grenzen hinaus bekannt. Die internationale Topreiterriege  reiste am zweiten Septemberwochenende zum Paderborner Schützenplatz. Auf dem Turnierplatz steht in der Mitte eine riesige Kastanie. Ein schöner  Biergarten lädt zum Verweilen ein.  Die ideale Kulisse für ein Reitturnier. Die Nachwuchsreiter des Junior Cups zeigten Reitsport auf hohem Niveau. Die Veranstaltung ist aber auch eine Herausforderung für Fotografen. Wobei diese Sportart nicht leicht zu fotografieren ist. Man musste den ISO Wert auf mindestens 400 ISO hochdrehen, damit man eine sehr schnelle Verschlusszeit bekommt. Auch sollte man den Motor laufen lassen. Ich habe am Donnerstag  den Eggersmann Junior Cup bei der OWL Challenge fotografiert. Gewonnen hat dieses Turnier durch ein Stechen die U21 Nachwuchsreiterin  Wiebeke Sievert. Natürlich sind auch noch andere Turnierreiter/innen auf meinen Fotos zu sehen.

Ich wünsche viel Spaß bei der Betrachtung

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Fotoreise nach München.

Unsere zweite Fotoreise in diesem Jahr führte nach München.
Hofbräuhaus, Frauenkirche, Stachus, Friedensengel und auch der Englische Garten bieten eine fast unerschöpfliche Anzahl von Fotomotiven. Ob Architektur-, Sport- oder Streetfotografie, hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. 
Im Umfeld von München sind auch viele Spots der Naturfotografie einfach zu erreichen.
Da wir diese Reise mit dem ICE und Platzreservierung bereits vor Monaten gebucht hatten, haben Hin- und Rückfahrt wunderbar geklappt.
Unser Hotel lag strategisch günstig in der Nähe vom Hauptbahnhof. Von hier aus fuhren die S- und U-Bahnen, Trams und Busse in alle Richtungen. Ausgerüstet mit einem 3-Tages-Ticket der MVG, das für alle Verkehrsmittel gültig ist, konnten wir unsere vorher ausgesuchten Fotospots problemlos erreichen.
Um einen ersten Eindruck von München zu bekommen, machten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing-Doppeldeckerbus.
Bei dieser Tour lernt man die weitläufige Stadt am besten kennen.
Mit dem Ziel nicht nur die üblichen Fotomotive abzulichten, sondern auch Motive zu suchen und im Bild festzuhalten, die manchem Besucher der Stadt entgehen, durchstreiften die 10 Fotografen/innen die Stadt. Der ZOB (zentraler Omnibusbahnhof), Ausgangspunkt der Flixbusse, liegt gegenüber dem Hauptbahnhof und ist auch ein lohnendes Fotomotiv. Von hier aus ist z.B. Garmisch-Partenkirchen am Fuß der Zugspitze für 5 Euro in knapp einer Stunde zu erreichen.
Abends haben wir in einem der zahlreichen traditionellen Gasthäuser in entspannter Atmosphäre bei gutem bayerischem Essen und Bier den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren lassen. Unsere fototechnischen Eindrücke und die Pläne für den nächsten Tag wurden besprochen.
München ist sicherlich eine zweite Reise wert, denn wir haben nur einen kleinen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten fotografieren können.
Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite viel Vergnügen beim Betrachten der Fotos.
Es werden in nächster Zeit immer wieder Fotos hinzugefügt.

Text und Bilder von Manfred Funcke

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Alanbrooke Kaserne Paderborn 2019

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Die  Alanbrooke-Kaserne liegt im westlichen Teil der Paderborner Kernstadt. Das Kasernengelände ist ca. 18 ha groß und hat eine lange Historie. Erbaut wurde sie im Jahr 1898 im Stil der  Backsteingotik. Der Standort wurde von den Briten als Infanterie- und Panzergrenadier-Kaserne zuletzt genutzt.  Sie wurde 2016 von den Briten freigegeben. Vier Blöcke in ihrer Gesamtheit sind als Denkmal geschützt. Am 21.07.2019 hatte die Öffentlichkeit  Gelegenheit, bei einem Tag der offenen Tür das Kasernengelände zu besichtigen. Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt eröffnete die Veranstaltung.  Bei der Eröffnung hat die  Highland-Dragon-Pipe-Band für schottische Dudelsackklänge gesorgt und eine Wachablösung gab es vor dem Kasernentor durch die Gruppe Event Comedy aus Köln, die nicht ganz so streng  wie bei den britischen Soldaten war. Nach Angaben  der Stadt erkundeten  ca. 11.000 Besucher das Kasernengelände. Der  Fotokreis-Paderborn  konnte bei dieser Veranstaltung fotografieren. Die Fotos werden wir auf unserer Seite zeigen.

Text: Ernst Hobscheidt

 

BBQ Skateboard Contest Paderborn 2019

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Skateboard  = Rollbrett. Es ist ein Brett mit zwei Achsen und vier Rollen. Durch das Abstoßen vom Untergrund mit einem Bein und abwechselnden Druck beider Füße zu den Außenseiten und durch geschickte Gewichtsverlagerung kann der Skater das Board fortbewegen. Das Skateboard hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Sportart mit sehr vielen Kunststücken und Tricks entwickelt. Die Tricks bestehen aus Sprüngen und Drehungen mit unterschiedlichen Kombinationen.
Paderborn hat einen  Skateboardpark im Goldgrund.   In diesem Jahr 2019 fand mittlerweile zum 19. Mal der Skateboard- und Freestyle Contest statt.  Mehr als 100 Teilnehmer kamen am Samstag und Sonntag zu der sportlichen Großaktion. Die Teilnehmer zeigten ihre Künste in der Kategorie in Street- und Freestyle.
Ich  hatte die Gelegenheit,  diese Sportart in zwei Tagen zu fotografieren. Es war nicht immer einfach,  die Kunst der Boarder fotografisch festzuhalten.  Aber es war ja genug Zeit,  die Künstler beim Training und bei der Veranstaltung abzulichten. Auf meiner Seite möchte ich einige Fotos von dieser Veranstaltung präsentieren.

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Bericht und Fotos von Ernst Hobscheidt

Quax-Hangartage 2019

Gate 2019 / Hangartage am Flughafen Paderborn-Lippstadt

Die Gate entwickelt sich immer mehr zu einem Top-Multi-Event.
Wirtschaftsschau, Reisemesse, Familienevent oder die Hangertage mit Flugzeugschau; hier wird für jeden Geschmack etwas geboten.
Wir, vom Fotokreis-Paderborn, haben uns diesmal aber auf die Flugzeuge konzentriert und schauten am Ende des Tages noch bei der Feuerwehrpräsentation vorbei.
Die Flugzeuge, die hier am Boden und in der Luft gezeigt wurden, waren sehr beeindruckend. Es gab Düsenjets, Wasserflugzeuge, Doppeldecker, Hochdecker und ab und zu die Live-Show auf dem Rollfeld, wenn die Airbusse in Richtung Süden starteten. Weil jeder Besucher an die historischen Maschinen nah heran kam und sie auch berühren durfte, war es natürlich verlockend, auch kleine Details wie Splinte, Verriegelungen, Motorenteile oder Flügelstreben zu fotografieren.
Kurz gesagt, hier war für jeden Fotogeschmack etwas dabei. Mich fesselt die Luft- und Raumfahrt seid meiner frühen Kindheit. Einschneidende Erlebnisse waren hier die Mondlandung am 16. Juli 1969 und mein Weihnachtsgeschenk 1967, ein Model der Boeing 727.
Aber zurück zu den Hangartagen 2019. Eine Beschreibung der Flugzeugtypen, die zu sehen waren, würde hier zu weit führen, aber die Quax-Flieger haben auf ihrer Homepage eine sehr schöne Übersicht mit Beschreibung.

http://www.quax-flieger.de/flugzeuge/

Sehr beliebte Fotomotive waren die chromglänzenden Cessna 195 Businessliner und die Beechcraft BE50 Twin Bonanza.
Das weniger spektakuläre Teil an einem Flugzeug ist das Fahrgestell mit seinen Reifen. Es wird in den meisten Fällen beim Fliegen eingeklappt und ist beim Betrachten eines Flugzeuges im Flug nicht zu sehen. Bei Flugzeugen mit festem Fahrwerk ist es aber teilweise aerodynamisch schön verkleidet. Ein Flugzeug wurde halt nur aus einem  Grund gebaut – um zu fliegen und nicht um zu fahren. Bei Menschen sagt man schon einmal, der ist abgehoben, der hat einen Höhenflug, der braucht mal wieder Bodenkontakt.
Genauso ist es beim Fliegen – wie Ikarus der Sonne entgegen und nur die Sterne sind die Grenze. Die Welt unter einem mit ihren Problemen erscheint so unwichtig und überbewertet.
Möchte man aber nicht an der Sonne verbrennen oder mit diesem Hochgefühl untergehen, braucht man diese „unschönen Dinge“ wie das Fahrgestell mit seinen Reifen. So ist es auch im Leben eines „Nichtpiloten“, die unschön erscheinenden Dinge sind oftmals die, die einen am Leben erhalten und erden. Wenn ihr also das nächste Mal bewundernd einem Flugzeug hinterherseht, denkt auch mal an das Fahrgestell mit seinen Reifen.
Ich hatte beim Hangertag die Möglichkeit, einigen Piloten Fragen zu stellen, und zwar diese: Welches Gefühl haben Sie beim Fliegen, haben Sie Augen für die Natur da unten, betrachten Sie das Fliegen nur technisch oder auch emotional?“
Ein Pilot der Fouga Magister, ein zweisitziger Jet, erklärte, dass die Konzentration immer auf einem hohen Level zu halten ist und daher nicht viel nach unten geschaut wird. Da die Fouga Magister ein sehr flacher Jet ist, konnte ich mich ins Cockpit beugen und war überrascht, wie klein die Fenster waren – hier sieht man nicht viel.
Das Brummen des Auspuffs an der rechten Seite, das satte Geräusch des Sternmotors, das flatternde Geräusch der Fliegerjacke und die Brise Wind im Gesicht… Ja, es gibt die Momente, bei denen man nach unten schaut und trotz der Flughöhe viele Details erkennt. Es gibt das Gefühl, das andere vielleicht Freiheit nennen, aber genauso gut Fliegen heißen könnte (aus dem Gespräch mit einem Doppeldeckerpilot).
Wieder am Boden muss ein Flugzeug durchgecheckt werden. Ein Oldtimer Doppeldecker mit seinem Sternmotor verliert gern Öl, das dann schillernd wie ein Regenbogen in der Pfütze leuchtet.
Apropos, die Lieder von Reinhard Mey sind mehr als ein eijeijei zwischen den Strophen. Wer bewusst einen Flugplatz besucht und beobachtet, wird das Lied “Über den Wolken” mit ganz anderen Ohren hören. Auch und gerade das Lied „Alleinflug“ von Reinhard Mey kann wohl jeder Pilot nachempfinden.
Mit diesen Empfindungen am Hangertag zu fotografieren, war ein tolles Erlebnis.
Die Kamera hält aber nur fest, was wir bereit sind zu beobachten.
Der Doppeldecker hebt wieder ab zum nächsten Rundflug und wird immer kleiner. Meine Augen haben fast jenen winzigen Punkt verloren, meine Kamera surrt…
…ich wär gern mit geflogen.

Manfred Funcke
Leider kein Pilot, aber mit ganzem Herzen Fotograf.

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