Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber

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Vom 20. bis 24. Mai haben eine kleine Gruppe des Fotokreises, Günter Richter, Karl-Heinz Trachternach sowie unsere Stammgäste Andrea und Uwe Brett sowie Jürgen Kluttig die erste Fotoreise des Jahres 2019 unternommen. Ziel waren die beiden sehenswerten, mittelalterlichen Städtchen Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber.

Das malerische Städtchen Dinkelsbühl, von Paderborn ca. 400 km entfernt, liegt an der Romantischen Straße, die von Würzburg nach Füssen führt. Die Ursprünge der ehemaligen „Freien Reichsstadt“ liegen im 12. Jahrhundert. Die erste Stadtanlage von Dinkelsbühl, mit ihrer damaligen Stadtmauer, ist heute noch die Kernstadt, die von 18 vielgestaltigen Türmen umschlossen wird.

Das im Stadtmittelpunkt gelegene spätgotische Münster St. Georg, Fertigstellung im Jahre 1499, zählt zu den schönsten Hallenkirchen in Süddeutschland. Das bauliche Erscheinungsbild der Altstadt hat sich seit dieser Zeit nicht grundlegend verändert. Die schönen farblich gestalteten Häuserfronten, sowie gut erhaltene Fachwerkhäuser, sind lohnenswerte Fotomotive.

Bei unseren Fototouren durch die Stadt mussten wir oft feststellen, dass viele Objekte leider durch den vorhandenen motorisierten Verkehr gestört wurden. Wir haben das Beste daraus gemacht.

Einen lohnenswerten Tagesausflug haben wir nach Rothenburg ob der Tauber, mit ihrer weitgehend gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, unternommen. Rothenburg, eine mittelfränkische Kleinstadt, liegt an der Romantischen Straße, ca. 50 km nördlich von Dinkelsbühl mit einer Fülle von einzigartigen Baudenkmälern.

Geschichtlich zum ersten Mal im 10. Jahrhundert erwähnt, war Rothenburg viele Jahrhunderte eine Reichsstadt. Auf der gut erhaltenen, größtenteils überdachten Stadtmauer (Länge ca. 3,5 km) kann man die Stadt fast umrunden. Wunderbare Ausblicke auf die Stadt und das Taubertal sind garantiert.

Die hochgotische St.-Jakobs-Kirche, 1311 bis 1484 erbaut, beherbergt den berühmten Heilig-Blut-Altar, das imponierendste Meisterwerk von Tilmann Riemenschneider.

Beeindruckend ist auch das ganzjährig geöffnete „Weihnachtsdorf“ von Käthe Wohlfahrt mit über fünfzigtausend Weihnachtsartikeln sowie das Deutsche Weihnachtsmuseum.

Text: Karl-Heinz Trachternach