Eidechsen – Drachen in Miniaturform

Im Sommer findet ein Workshop mit dem Thema „Eidechsen – Drachen in Miniaturform“ statt. Den genauen Workshoptermin gebe ich hier noch rechtzeitig bekannt.
Ich habe hierfür zwei Location im Auge, muss aber erst in der warmen Zeit nachsehen, ob hier
weiterhin Eidechsen zu fotografieren sind. Aufgrund der Veränderungen durch Baumaßnahmen
und der globalen Klimaveränderung gibt es keine Garantien mehr über eine Standorttreue.

Fotografieren werden wir Zauneidechsen.
Die Zauneidechse ist eine bei uns im Moment noch recht häufig vorkommende Eidechsenart, ihre Anzahl ist jedoch rückläufig. Das Männchen ist besonders in der Paarungszeit auffallend grün, wogegen das Weibchen mit einer bräunlichen Farbe daher kommt. Im Gegensatz zur Waldeidechse, die kleiner ist und versteckter lebt, ist die Zauneidechse recht gut zu fotografieren.

Ablauf des Workshops:
Bei einem gemeinsamen Frühstück werde ich wichtige Dinge über das Leben und Verhalten
unserer Eidechsen erzählen, denn es ist in der Tierfotografie ganz wichtig,  das Verhalten
und die Lebensweise des Tieres zu kennen, bevor man es fotografiert.
Es folgt während des Frühstücks eine Einweisung in die Aufnahmetechnik und der Gestaltungsmöglichkeiten wie das Einsetzen der Tiefenschärfe als Gestaltungsmittel, welche Details der Eidechse kann man fotografieren, das bewusste Einsetzen von Hintergrundunschärfe bei lichtstarken Teleobjektiven und der umgebungsbezogene Bildaufbau einer Vollansicht. Nach dem Frühstück werden wir gemeinsam zu der Location fahren, die ungefähr 5 Minuten von unserem Frühstückscafe entfernt liegt.

Die Kameraausrüstung:
Teleobjektiv oder Makroobjektiv
Ein Stativ ist an diesem Tag nicht nötig, es verursachtet in unserem Fall nur unnötigen Lärm.

Das blinde Bedienen der eigenen Kamera wird vorausgesetzt.

Da wir sehr viel auf den Knien oder im Liegen fotografieren werden, ist eine dementsprechende
Kleidung zu wählen. Sinnvoll ist auch eine Knieunterlage. Während des Fotografierens ist es nicht möglich, nach eigenem Ermessen
herumzulaufen, da sonst die Echsen verscheucht werden. Hieran hat sich jeder zu halten.
Den Anweisungen des Workshopleiters ist ohne Wenn und Aber Folge zu leisten. Jeder der möchte, kann sich auch einen kleinen Klapphocker mitbringen.
Ich bitte dies vor der Anmeldung zu bedenken. Die Zauneidechse steht in vielen Bundesländern
auf der roten Liste und gehört in NRW zur stark gefährdeten Tierart.

Eine Garantie, dass an diesem Tag Eidechsen angetroffen werden, gibt es natürlich nicht.
Ich werde aber einen Ort aussuchen, der die Möglichkeit bei 80 % liegen lässt.
Dieser Workshop findet natürlich nur bei Sonnenschein statt,  weil sich dann die Echsen in die Sonne legen, um Energie zu tanken. Also: Kopfbedeckung nicht vergessen!
Wie bei der Tierfotografie üblich sollten keine parfümierten Sonnenschutzmittel verwendet werden.

Zeitpunkt: Mitte Mai bis August 2017
Genauer Tag und Treffpunkt wird hier bekanntgegeben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Unkostenbeitrag auf Anfrage
Die Kosten für das Frühstück trägt jeder Teilnehmer selbst.

Workshopleitung: Manfred Funcke

Anmeldung hier:

 

Alternatives Tarnzelt


Der Frühling naht und es wird Zeit, die Ausrüstung für die Tierfotografie auf Vordermann zu bringen.
Deshalb stelle ich euch heute eine preiswerte Alternative zu einem Fototarnzelt vor. Verschiedene Händler bieten einfache sogenannte Stoffschränke ohne Innenfächer für wenig Geld an.
Bei Thomas Philipps z. B. ab 10 € und im Dänischen Bettenlager für 19.99 €. Die Maße liegen je nach Modell bei einer Höhe von 160 cm, einer Breite von 87 cm und einer Tiefe von 50 cm. Es ist Platz für eine Person, einen Hocker und Ausrüstung.
An passender Stelle müsst ihr einen Querschnitt in den Stoff schneiden. Hierbei unbedingt auf die passende Sitzhöhe achten.
Dieser Querschnitt dehnt sich beim Durchstecken des Objektivs. Es kann natürlich auch eine größere Öffnung ausgeschnitten werden, hier muss dann allerdings über die Öffnung ein passendes Tuch zum Verschließen genäht werden. Je nach Bedarf kann dieser Stoffschrank einfach modifiziert werden. Als Farben sollten wegen des Tarneffekts dunkle gedeckte Farben gewählt werden.

Fazit:
Mit diesem „Stoffschrank“ hat man eine preiswerte Lösung für das Fotografieren von scheuen Tieren. Dies gilt besonders für Einsteiger in die Tierfotografie, die nicht gleich mit einem teuren professionellen Tarnzelt beginnen möchten.
Grundsätzlich liegt der Vorteil in einem Stoffzelt darin, dass es relativ geräuschlos ist. Günstige Nylonzelte knistern und rascheln.

Anwendung:
Tarnzelte werden vor dem Fotografieren – möglichst am Vortag- aufgestellt. Hierbei muss sichergestellt werden, dass ein geschützter und möglichst geräuschloser Zugang zum Zelt gewährleistet ist.
Wichtiger Hinweis beim Fotografieren von Brutgeschehen:
Der Zugang zum Zelt und das Verlassen des Zeltes muss bei  Abwesenheit der Muttertiere geschehen um das Brutverhalten nicht zu stören. Manche Tiere kommen nach einer Störung erst nach Stunden zurück zum „Nest“. Dies kann bei einer aufeinander folgenden Störung den Tod der Brut bedeuten.

 

Autor: Manfred Funcke

Agility – Sportfotografie

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HIER GEHT ES ZUR FOTOGALERIE

Liebe Fotofreundinnen und Fotofreunde,
ich möchte euch zum Fotografieren eines Agility-Turniers in der Region einladen. Ich habe mit dem Veranstalter eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern abgesprochen. Jeder Gast, der teilnimmt, muss einige Fotos zum Hochladen auf unserer Seite zur Verfügung stellen. Des Weiteren darf sich der Veranstalter einige Fotos dieses Events aussuchen, die ihm dann zur Verfügung gestellt werden._MG_3087

Agility ist eine Hundesportart, bei der Hundeführer und Hund gemeinsam arbeiten müssen. Geschicklichkeit und Vertrauen werden hier groß geschrieben. Während einer Übung stehen Hundeführer und Hund in ständigem Kontakt. Dies wiederum erfordert von dem Hundehalter eine gewisse Kondition. Damit die Hunde nicht von ihren Aufgaben abgelenkt werden, ist es wichtig, dass seitens der Fotografen ein gewisser Sicherheitsabstand eingehalten wird. Agility ist eine sehr schnelle Sportart, was wiederum die Auswahl der Fotoausrüstung einschränkt. Lichtstarke Teleobjektive sind von Vorteil aber kein Muss.

Eine sehr kurze Belichtungszeit und eine möglichst offene Blende, um die Hunde freizustellen und nicht die Zuschauer im Hintergrund auf das Foto zu bekommen, sind empfehlenswert. Hier eine Formel für die Einstellung der Belichtungszeit bei Tele-Objektiven, diese sollte nicht unterschritten werden: Brennweite x 1,5 + 10%.
Einstellung an der Kamera: Blendenautomatik oder manuell, ISO dementsprechend erhöhen. Bei Hundeaufnahmen ist es immer ratsam, auf Augenhöhe zu fotografieren, was beim Slalom heißt: „ab in den Dreck“. Das Teleobjektiv erlaubt aber auch einen etwas höheren Standpunkt (Hocke oder Knie). Andere Parcourstrecken können, da sie erhöht aufgebaut sind, auch im Stehen fotografiert werden. Wer möchte, kann sich auch einen Klappstuhl oder Klapphocker mitbringen. Weitere Fragen zu diesem Event können wir gerne auf unserem Stammtisch am 18.3.2016 besprechen.

Das Turnier findet am 10. April 2016 statt.
Turnierbeginn ist um 9.10 Uhr. Wir treffen uns um 8.45 Uhr am Treffpunkt. Es ist sehr wichtig pünktlich zu sein, weil wir mit unserem Fahrzeug auf das Gelände gelassen werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Teilnehmer begrenzt.
Die Anmeldeliste wird geschlossen, sobald die Teilnehmerzahl erreicht ist.
Eine Anmeldung ist wegen der Organisation auch für Teammitglieder erforderlich. Die Anmeldung für Teammitglieder muss spätestens bis zum 9. April erfolgen.
Initiator: Manfred Funcke

Die maximale Teilnehmerzahl ist erreicht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Treffpunkt:

Gaststätte Zur Windmühle
Hövelhofer Straße 7
33129 Delbrück

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