Garmisch Partenkirchen


Nachdem wir vom Fotokreis Paderborn uns auf 
München für unsere Fotoreise geeinigt hatten, stellte sich mir als Naturliebhaber die brennende Frage, wie weit sind denn die Alpen von München entfernt? Die Antwort war höchst erfreulich: 1 Stunde und 15 Minuten oder anders gesagt 5 €.
Nämlich mit dem Flixbus.
Der ZOB (Zentrale Omnibus Bahnhof) in 
München, von wo aus die Flixbusse losfahren, ist sehr übersichtlich und liegt nahe dem Hauptbahnhof und damit auch ganz nah bei unserem Hotel.
Große LED Displays zeigen vor den einzelnen Parkbuchten die Endziele der verschiedenen Flixbusse.
Pünktlich um 7.30 Uhr fuhr der Bus in Richtung Innsbruck los. Dank Platzreservierung gab es keinen Stress. Der Bus war bequem und gut ausgestattet. Neben jedem Sitz gab es zum Beispiel eine Steckdose zum Aufladen der Handys, sehr praktisch. Auf der gesamten Fahrt stand außerdem passwortfreies Wlan zur Verfügung.
Mit der aufgehenden Sonne geht es nach Garmisch Partenkirchen.
Der Wetterbericht hatte für diesen Tag nichts Gutes zu vermelden.” Dichte Bewölkung” und “Vormittags Nebel” hieß es immer wieder. Wenigstens kein Regen.
Je weiter wir uns von München entfernten, desto nebliger wurde es.
Wenn es so bleibt,  werde ich die
Zugspitze heute wohl nicht zu Gesicht bekommen, Mist. Meinen blau-weißen Fotoplan muss ich wohl ändern. Dann nutze ich mal die verbleibende 3/4 Stunde, um in mich zu gehen und einen “Nebelplan” zu entwerfen.
Alles wieder auf null, wir erreichen gleich Garmisch Partenkirchen, und entgegen aller Wetterprognosen scheint die Sonne bei einer leichten Bewölkung. Top!
Die 
Zugspitze liegt halb verdeckt in den Wolken, was ihr etwas Dramatisches verleiht. Ein gewaltiges Bergmassiv, die Felswände wachsen steil in den Himmel.
Mein Top Ziel ist heute der Eibsee, der  ein wunderschönes Naturerlebnis sein soll. Mit dem Eibseebus fahre ich von der Tourist-Info bis zur Endstation. Von dort geht der Rundweg um den Eibsee los. Hier befindet sich auch die Seilbahn zur Zugspitze. Nein, heute gibt es keine Zugspitzbesichtigung. Ich brenne darauf, den Eibsee zu sehen. Mittlerweile ist es 9.55 Uhr, die Zeit rennt. Nach ein paar Minuten durch urwüchsigen Wald offenbart sich mir der erste Blick auf den See.
Jetzt verstehe ich, weshalb der Eibsee in den Internetforen „German caribbean sea“ oder „bayerische Malediven“ genannt wird.

Kristallklares Wasser und der See leuchtet in den schönsten grünen und blauen Farben. Ab Mittag ließ die Intensität der Faben dann nach.
Ich habe mich dafür entschieden, gegen den Uhrzeigersinn um den See zu gehen.
Auf dieser Seite gibt es malerische Ufer und Buchten, und ich habe immer die Zugspitze im Blick. Fotoherz was willst du mehr.
Nach der Rückfahrt nach Garmisch Partenkirchen hatte ich noch etwas Zeit, um den Ort zu erkunden. Ich habe mich für die Ludwigstraße entschieden. Sie ist bekannt für ihre reichhaltigen Fassadengemälde, den berühmten Lüftlmalereien.
Pünktlich um 18.00 Uhr war ich wieder in München.
Mein Fazit: Ein super Tag in der Natur und an der frischen Luft.
Das nächste Mal vielleicht mit E-Mountainbike die Umgebung erkunden?

 

Mein Tipp:
Den frühesten Bus nehmen.
Einen späten Bus, so gegen 18.00 Uhr-18.30 Uhr zurück.
Genügend Zeit einplanen.
Fotoausrüstung:
Weitwinkel und Tele-Objektiv
Pol- und Grauverlaufsfilter
Stativ und Fernauslöser
Ab Mittag dann noch in die Partnachklamm oder nach  Garmisch Partenkirchen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Betrachten meiner Fotos
Hier erfahrt ihr alles über Garmisch Partenkirchen, oder in Kurzform: gapa
www.gapa.de

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Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber

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Vom 20. bis 24. Mai haben eine kleine Gruppe des Fotokreises, Günter Richter, Karl-Heinz Trachternach sowie unsere Stammgäste Andrea und Uwe Brett sowie Jürgen Kluttig die erste Fotoreise des Jahres 2019 unternommen. Ziel waren die beiden sehenswerten, mittelalterlichen Städtchen Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber.

Das malerische Städtchen Dinkelsbühl, von Paderborn ca. 400 km entfernt, liegt an der Romantischen Straße, die von Würzburg nach Füssen führt. Die Ursprünge der ehemaligen „Freien Reichsstadt“ liegen im 12. Jahrhundert. Die erste Stadtanlage von Dinkelsbühl, mit ihrer damaligen Stadtmauer, ist heute noch die Kernstadt, die von 18 vielgestaltigen Türmen umschlossen wird.

Das im Stadtmittelpunkt gelegene spätgotische Münster St. Georg, Fertigstellung im Jahre 1499, zählt zu den schönsten Hallenkirchen in Süddeutschland. Das bauliche Erscheinungsbild der Altstadt hat sich seit dieser Zeit nicht grundlegend verändert. Die schönen farblich gestalteten Häuserfronten, sowie gut erhaltene Fachwerkhäuser, sind lohnenswerte Fotomotive.

Bei unseren Fototouren durch die Stadt mussten wir oft feststellen, dass viele Objekte leider durch den vorhandenen motorisierten Verkehr gestört wurden. Wir haben das Beste daraus gemacht.

Einen lohnenswerten Tagesausflug haben wir nach Rothenburg ob der Tauber, mit ihrer weitgehend gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, unternommen. Rothenburg, eine mittelfränkische Kleinstadt, liegt an der Romantischen Straße, ca. 50 km nördlich von Dinkelsbühl mit einer Fülle von einzigartigen Baudenkmälern.

Geschichtlich zum ersten Mal im 10. Jahrhundert erwähnt, war Rothenburg viele Jahrhunderte eine Reichsstadt. Auf der gut erhaltenen, größtenteils überdachten Stadtmauer (Länge ca. 3,5 km) kann man die Stadt fast umrunden. Wunderbare Ausblicke auf die Stadt und das Taubertal sind garantiert.

Die hochgotische St.-Jakobs-Kirche, 1311 bis 1484 erbaut, beherbergt den berühmten Heilig-Blut-Altar, das imponierendste Meisterwerk von Tilmann Riemenschneider.

Beeindruckend ist auch das ganzjährig geöffnete „Weihnachtsdorf“ von Käthe Wohlfahrt mit über fünfzigtausend Weihnachtsartikeln sowie das Deutsche Weihnachtsmuseum.

Text: Karl-Heinz Trachternach

Fotoreise in die Lüneburger Heide, Pietzmoor und Vogelpark Walsrode

Liebe Fotografinnen und Fotografen,

Hier geht es zur Galerie von Ernst hobscheidt

auch in diesem Jahr werden wir eine Fotoreise durchführen. Wir wollen vom 23.08.2017 – 27.08.2017 in die Lüneburger Heide, in das Pietzmoor und in den Vogelpark Walsrode.
Sicherlich werden wir sehr viele Motive mitbringen und zeigen. Auch Gäste können an dieser Reise teilnehmen. Für die Hotel-Buchung in Schneverdingen ist jeder selbst verantwortlich. Damit wir planen können,  bitten wir die Gäste um eine 

Die Lüneburger Heide ist eine große, geografisch überwiegend flachwellige Heide-, Geest– und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens in den Einzugsbereichen der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg und umfasst den Hauptteil des früheren Fürstentums Lüneburg.
Besonders in den zentralen Teilen der Lüneburger Heide sind weiträumige Heideflächen erhalten. Sie bedeckten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile Norddeutschlands, sind aber inzwischen außerhalb der Lüneburger Heide fast vollständig verschwunden. Die Heidelandschaften sind seit der Jungsteinzeit durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden im Bereich der Geest entstanden. Die noch vorhandenen Reste dieser historischen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten. Mit Hinblick auf ihre Landschaftsform ist die Lüneburger Heide für den Tourismus in Norddeutschland von Bedeutung. Sie wird teilweise in Naturparks gepflegt.

Das Pietzmoor, benannt nach dem östlich des Moores gelegenen Hof Pietz, ist das größte zusammenhängende Moor in der Lüneburger Heide. Das Hochmoor liegt südöstlich der Stadt Schneverdingen am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Das Pietzmoor hat eine durchschnittliche Torftiefe von 4 m, die maximale Mächtigkeit beträgt 7,5 m.

In dem Moor befindet sich das Quellgebiet der Böhme und der Veerse. So stellt es eine Wasserscheide zwischen der Aller im Osten und der Wümme im Westen dar, da es über die Böhme zur Aller und über die Veerse zur Wümme– und schließlich über Aller und Wümme in die Weser– entwässert.
(Text von Wickipedia)

Weltvogelpark Walsrode
Über 4.000 Vögel aus 650 verschiedenen Arten beherbergt der Weltvogelpark Walsrode in einer 24 Hektar großen Erlebnis- und Parklandschaft. Er ist der weltweit größte Vogelpark und zählt zu den zehn artenreichsten Zoos der Welt. Damit ist er nicht nur ein Paradies für Tierliebhaber und Gartenfreunde, sondern ebenso Anziehungspunkt für internationale Vogelforscher.

 

Hinweis:
Am 26.08.2017 um 10:00 Uhr sind wir im Vogelpark Walsrode. Wer möchte kann an diesem Tag nachkommen.

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Hier geht es zum Vogelpark Walsrode

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen

Der Fotokreis Paderborn